Wenn Mathe schwierig ist, bekommen Eltern häufig den Ratschlag aus der Schule, ihr Kind „testen zu lassen“. Damit ist eine Testung auf Dyskalkulie (Rechenschwäche) gemeint. Hier soll abgeklärt werden, was die Ursache für die Matheschwierigkeiten ist.
Wie das laufen kann, haben mir zwei Familien ganz unabhängig voneinander erzählt. Sie sind den klassischen Weg gegangen, der auch den Schulen bekannt ist. Nach und nach erfahren aber immer mehr Schulen von MeinMatheweg und dass es eine Alternative zur Lerntherapie gibt.
„Wir mussten mehrere Monate warten …“
Ich möchte etwas mit dir teilen, was mir gleich zwei Familien erzählt haben. Es war fast derselbe Ablauf, und das auch noch zeitgleich. Beide Kinder hatten vor ein paar Monaten eine Testung auf Dyskalkulie. Nach den Tests sollten die Familien mehrere Monate auf die Ergebnisse warten. Es gab keine weitere Unterstützung und keine Gespräche. Die Familien standen also erst einmal wieder allein da.
Ein Kind kann auch mit einer Dyskalkulie-Diagnose rechnen lernen. Für den Start braucht es keine Testung: Wichtiger ist herauszufinden, wo ein Kind gerade steht und gezielt dort anzusetzen. Die oft monatelange Wartezeit auf Testergebnisse kostet Zeit, in der ein Kind bereits aufarbeiten könnte, damit die Lücke zum Schulstoff nicht größer wird. Eine Diagnose bedeutet nicht, dass ein Kind nicht rechnen lernen kann – sie bedeutet, dass es einen klaren, gut aufgebauten Weg braucht.
Sie folgten mir aber schon länger und kannten meine Arbeit mit MeinMatheweg. Beide meldeten sich zu einem Vorgespräch und erzählten mir dabei gar nicht von den Testungen. Sie wollten bis zu den Ergebnissen schon etwas unternehmen und nicht noch länger warten. Also haben sie gleich mit ihrem Matheweg losgelegt.
Als dann die Termine zur Besprechung der Testergebnisse anstanden, war die Überraschung groß: Beide Kinder bekamen eine Dyskalkulie diagnostiziert. Beiden Familien wurde erläutert, welche Besonderheiten dahinterstecken und was das für das Mathelernen bedeute. Die Ergebnisse zeigten, dass schon kleine Plus- und Minusaufgaben nicht sicher gelöst werden könnten. Mathe werde für die Kinder „immer schwierig sein“.
Was aber wirklich los war
Die Kinder hatten inzwischen das Plusrechnen auf dem Matheweg gelernt. Sie konnten die kleinen Aufgaben bereits sicher lösen. Auch Aufgaben mit Zehnerübergang waren klar. In den letzten Wochen hatten die Kinder so viel Verständnis aufgebaut, dass ein Test heute wohl völlig andere Ergebnisse bringen würde. Die Kinder konnten rechnen – ohne Finger und mit Verständnis.
Was ich dir damit sagen möchte
Dein Kind kann auch mit einer Dyskalkulie-Diagnose Mathe lernen. Es braucht für MeinMatheweg gar keine Testung. Ein Start wäre auch so möglich gewesen. Ich schaue im Vorgespräch nämlich immer ganz klar, wo dein Kind steht und was es bei euch braucht – in einem lockeren Gespräch. Im Anschluss sprechen wir gleich darüber, damit du weißt, was los ist und wie du deinem Kind schnell helfen kannst.
In den Monaten, die die Familien auf die Ergebnisse warten mussten, haben sie schon so viel aufgearbeitet. Es ist doch wichtig, dass es schnell geht – damit die Schere zum aktuellen Schulstoff nicht größer wird und dein Kind endlich Erfolge in Mathe sieht. Beim Abwarten wäre das sicher nicht passiert.
Dass mir das fast zeitgleich zwei Familien erzählt haben, war Zufall. Doch es zeigt mir, dass dieses Vorgehen immer noch üblich ist. Lange Testungen und Wartezeiten kosten deinem Kind Zeit, die es nicht zurückbekommt.
Wenn dich der Matheweg als Alternative interessiert – auch wenn ihr schon eine Lerntherapie besucht –, buch dir gern ein Vorgespräch mit mir. Hier kann ich dir ganz klar zeigen, wie ich euch unterstützen kann. Das Vorgespräch biete ich immer kostenlos an. Ich schaue mir gemeinsam mit dir an, wo dein Kind gerade steht. Nicht in einem langen Testverfahren, nicht mit wochenlanger Wartezeit, sondern in einem lockeren Gespräch von etwa 30 Minuten: 10 Minuten zu Beginn mit deinem Kind, im Anschluss geht es mit Mama oder Papa allein weiter. Ich sage dir konkret, was bei euch los ist und wie ich euch auf dem Matheweg unterstützen kann. Den Link zum Vorgespräch findest du hier: Lass uns über dein Kind sprechen
Häufige Fragen
Kann mein Kind mit Dyskalkulie rechnen lernen?
Ja. Eine Dyskalkulie-Diagnose bedeutet nicht, dass ein Kind nicht rechnen lernen kann. Es braucht einen klaren, gut aufgebauten Weg, der bei den Grundlagen ansetzt. Viele Kinder mit Diagnose haben auf dem Matheweg sicher rechnen gelernt.
Muss mein Kind erst auf Dyskalkulie getestet werden, bevor es Hilfe bekommt?
Nein. Für den Start braucht es keine Testung. Es ist sinnvoller, früh hinzuschauen und gezielt dort anzusetzen, wo ein Kind steht, statt monatelang auf Testergebnisse zu warten.
Wie lange dauert es, bis Dyskalkulie-Testergebnisse da sind?
Das kann mehrere Monate dauern, oft ohne Unterstützung in der Zwischenzeit. Genau diese Wartezeit ist wertvolle Zeit, in der ein Kind die Grundlagen schon aufarbeiten könnte.


